Österreichischer Musikfonds
Seit 2005 ist Harry Fuchs als Geschäftsführer des Öst.Musikfonds tätig.
Nach nur einjähriger intensiver Vorbereitungszeit wurde der Öst.Musikfonds - als europaweit einzigartiges public private partnership-Modell im Bereich Musikförderung - im Juni 2005 aus der Taufe gehoben. Der Musikfonds wird vom Bundesministerium für Unterricht, Kunst & Kultur, den Verwertungsgesellschaften AKM/GFÖM, Austro Mechana/SKE-Fonds und Östig sowie wirtschaftsseitig von der IFPI und dem Fachverband der Audiovisions- und Filmindustrie/WKÖ getragen und finanziert.
Der Öst.Musikfonds ist eine Initiative zur Förderung professioneller österreichischer Musikproduktionen und Live-Tourneen, um damit ihre Verwertung und Verbreitung zu steigern und Österreich als Kreativstandort zu stärken. Er steht allen musikschaffenden Urhebern, Interpreten, Musikproduzenten, Musikverlagen und Labels offen.
Mit der Entstehung des Musikfonds gab es in Österreich erstmals einen Schulterschluss zwischen der öffentlichen Hand, den Verwertungsgesellschaften als Vertreter der Urheber/Verlage und der Musikindustrie. Gemeinsam werden nicht nur konkret Musikproduktionen und Live-Tourneen gefördert, sondern auch an Konzepten zu umfassenden Strukturverbesserungen für die Musikschaffenden und die Musikindustrie gearbeitet. Konkret entsteht derzeit ein Konzeptpapier für ein österreichisches Musikförderungsgesetz ("Musikstandortsicherungsgesetz") nach dem Vorbild des Filmförderungsgesetzes.
Nach Markteinbrüchen von mehr als 50% in den letzten Jahren ist der heimische Musikmarkt mittlerweile unterkritisch geworden, dh Musikproduktion kann in weiten Bereichen nicht mehr kostendeckend realisiert werden. Als Folge sterben ganze Marktsegmente ab bzw. wandert Produktionskompetenz ins Ausland ab. Wenn Österreich seinem Image als zeitgenössisch produktives Musikland auch in Zukunft gerecht werden will, müssen jetzt geeignete Maßnahmen gesetzt werden.
Die Website des Öst.Musikfonds unter www.musikfonds.at .

